Vier Tipps gegen Schwangerschaftsübelkeit

Eigentlich ist die Schwangerschaft eine so schöne Zeit. Doch für viele werdende Mütter beginnt sie direkt mit ein paar sehr harten Wochen, die durch Übelkeit geprägt sind. 

Schwangerschaftsübelkeit äußert sich bei manchen Frauen nur als ein flaues Gefühl und morgendliches Unwohlsein, während sie andere komplett außer Gefecht setzt und ans Bett bindet. Wir haben ein paar Tipps für euch zusammengestellt, die schon vielen Schwangeren in dieser Zeit geholfen haben. 

Wichtig ist, dass ihr euren Arzt aufsucht, sollte es zu täglich mehrmaligem Erbrechen kommen. Besonders dann, wenn euch die normale Nahrungs- und vor allem Flüssigkeitsaufnahme nicht mehr gelingt, solltet ihr euch Hilfe holen.

 

Wenig, aber oft essen

Mit leerem Magen kann euch schneller übel werden. Daher ist es besser, öfter am Tag etwas zu essen, auch wenn ihr nicht viel Appetit habt. Kleine Portionen oder auch nur ein Hartgebäck-Snack sind besser als nichts. So unterstützt ihr auch einen konstanten Blutzuckerspiegel. 

Welche Lebensmittel ihr essen könnt, merkt ihr schnell selbst. Wird euch beim Geruch einiger Dinge schlecht, meidet diese eine zeitlang und nehmt lieber neutral riechende und schmeckende Nahrung zu euch. Meidet am besten sehr fettige und saure Speisen. Was eurem Körper jetzt gut tut, sind kohlenhydrat- und eiweißreiche Lebensmittel, sowie Vitamin B. Hier kann euch auch euer Arzt mit Rat zur Seite stehen und entsprechende Vitamine empfehlen. Bestimmte Präparate sollten nur genommen werden, wenn auch wirklich ein Mangel vorliegt. Hier holt ihr euch deshalb am besten fachmännischen Rat.

 

Viel Trinken und eine Zitrone bereit halten

Viel Trinken ist wichtig, besonders in der Schwangerschaft. Fällt euch dies schwer, könnt ihr Eiswürfel lutschen. Zahlreichen Frauen hilft es, an einer aufgeschnittenen Zitrone zu riechen oder diese ins Getränk zu legen. Einige Aromatherapien werden daher auch für Schwangere auf der Basis von Zitrusfruchtölen angeboten. Wichtig ist, sich hier an einen qualifizierten Therapeuten zu wenden. 

Auch Ingwer hat oftmals eine magenberuhigende Wirkung.

 

Muster erkennen und nutzen

Viele Schwangere führen über ihre Übelkeit Tagebuch, das ihnen dabei hilft, die Muster in ihrem Tagesverlauf zu erkennen und zu nutzen. So ist zahlreichen Frauen beispielsweise immer zu den gleichen Zeiten besonders, und in einigen Zeitfenstern weniger übel als sonst. Diese Zeitfenster könnt ihr nutzen, um Nahrung aufzunehmen. 

 

Austausch und Unterstützung

Besonders wenn die Übelkeit über einen längeren Zeitraum anhält, hilft ein Austausch mit Gleichgesinnten - vielleicht gibt es ja doch noch den ein oder anderen Geheimtipp, und das Wissen um andere Mütter in der gleichen Lage hilft vielleicht, die Situation etwas entspannter zu sehen.

  

Manche Frauen werden von Schwangerschaftsübelkeit so sehr außer Gefecht gesetzt, dass selbst das Aufstehen schwer fällt und an Essen kochen und die Kinder versorgen garnicht zu denken ist. Trifft es euch so schwerwiegend, nehmt Hilfe in Anspruch. Der Arzt und die Krankenkasse können euch über verschiedene Möglichkeiten ins Bild setzen und beraten. Wir als Notmütterdienst entlasten euch in einer derartigen Lage, indem wir euch eine kompetente Betreuerin zur Seite stellen, die euch bei der Bewältigung des Alltags, der hauswirtschaftlichen Versorgung und der Betreuung eurer Kinder unterstützt. Wichtig ist, dass ihr euch in einer derart schwierigen Phase die Zeit für euch nehmt und durchatmet, um eurem Körper nicht noch mehr Stress zuzumuten und eventuellen Folgekomplikationen vorzubeugen.

 

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