„Mein Leben mit Drillingen“ - eine Mutter erzählt

„Als mir mein Arzt erzählte, ich bekäme Drillinge, kippte ich wirklich fast vom Stuhl. Mein Mann saß neben mir, käsebleich, wir waren sprachlos. Ich fand schon, dass ich reichlich an Gewicht zunahm - dafür, dass ich noch recht früh in meiner Schwangerschaft war. Aber damit hatte ich nicht gerechnet.

Als ich endlich schwanger wurde, nachdem wir es bereits seit knapp einem Jahr versuchten, malten wir uns ein idyllisches kleines Familienleben aus. Mit zunächst einem Kind, vielleicht einem zweiten in zwei Jahren. Wer weiß. Nun saßen wir in der Praxis bei der Routineuntersuchung, und hörten diese Nachricht, die unser Leben für immer verändern sollte. Und dann lachten wir beide los. Wir konnten garnicht mehr aufhören. So absurd kam es uns wohl vor, dass wir ein Jahr lang so vieles probiert hatten und schon wirklich Sorge hatten, ob wir überhaupt ein Kind bekämen - und nun wurden es drei. Was für eine Nachricht! Alles sah gut aus, der Wohngemeinschaft in meinem Bauch schien es bestens zu gehen. Wir freuten uns wahnsinnig. Aber wir hatten auch Angst.

 

„Uns war früh klar, dass wir die ersten Wochen vielleicht nicht allein schaffen würden“

 

Die Schwangerschaft verlief gut, wenn auch zum Ende hin recht beschwerlich. Meine Schwester nahm sich jede Menge Zeit, um mir zu helfen und mir Gesellschaft zu leisten, wenn in den letzten Wochen selbst der Gang durch die Wohnung zur Hürde wurde. Und dann kamen die drei, etwas zu früh und auf nicht ganz einfachem Weg. Aber sie waren endlich bei uns. Und uns war bereits im Krankenhaus, vermutlich auch vor der Geburt klar, dass wir die ersten Wochen oder Monate vielleicht nicht allein schaffen würden. 

 

Wir freuten uns auf unser neues Familienglück. Aber mein Mann musste recht bald wieder normal arbeiten, und auch meine Schwester konnte nicht ewig bleiben. Also riet uns mein Arzt, Unterstützung für die ersten gemeinsamen Wochen zu holen. So konnte ich zu Kräften kommen, und wir konnten uns als Familie an unsere neuen Herausforderungen gewöhnen, ohne von ihnen untergebuttert zu werden. Die ersten Tage wirkte alles etwas unwirklich.

 

„Irgendjemand hatte immer Hunger, die Windel voll oder brauchte etwas anderes“

 

Uns unterstützte eine Betreuerin, die mich mit meinen drei Babies begleitete und mir so half, einen Alltag in diesem neuen Leben zu finden. Denn seien wir mal ehrlich - wahrscheinlich ist das auch mit einem Kind nicht leicht. Mit dreien hatte ich keine freie Minute. Irgendjemand hatte immer Hunger, die Hose voll, oder brauchte etwas anderes. Ich hätte niemals gedacht, dass ich so viele Windeln in der Woche wechseln kann. Und dass es mir nichts ausmachen würde. Aber machen wir uns nichts vor - diesen Alltag und die Ruhe, ihn zu bewältigen, konnte ich nur finden, weil mir jemand zur Seite stand, Emily* vom Notmütterdienst. Sie hatte durch ihren Beruf mehr Erfahrung mit Babies als ich, strahlte jede Menge Gelassenheit aus und half mir, mich in meine neue Rolle einzufinden. Und ich finde, wir haben das sehr gut gemeinsam gemeistert.

 

„Ein kunterbunter Alltag mit drei wundervollen Kindern“

 

Mittlerweile bin ich wieder allein, und das war natürlich zunächst eine große Umstellung. Auf einmal musste ich allein mit all den Ängsten klarkommen, die ich vorher mit Emily besprach, aber die stärkenden Wochen mit der Unterstützung durch den Notmütterdienst gaben mir letzten Endes die Kraft, mich auch damit zurecht zu finden. Und die Sorgen um meine Kleinen werde ich vermutlich ohnehin nicht mehr los. Nachmittags teile ich sie mit meinem Mann. Aber vor allem teilen wir ein kunterbuntes Leben mit drei wundervollen Kindern.“

 

Individuelle Lösungen für euren Bedarf

 

Eine Familie zu versorgen ist nicht immer einfach, und manchmal braucht man Unterstützung. Damit ihr diese bekommt, erarbeiten wir gemeinsam mit euch eine individuelle Lösung für euren Bedarf. Zum Beispiel für die Schwangerschaftsnachsorge. Ihr habt Fragen? Ruft uns gern unverbindlich an. 040 - 3611190

 

Möchtet auch ihr uns eure Geschichte oder eure Erfahrung mit dem Notmütterdienst mitteilen? Wir freuen uns auf eure Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  

*Zum Schutz der Privatsphäre wurden alle Namen in diesem Artikel geändert.

 

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