Auszeit bei den Großeltern - warum viele Kinder die Ruhephasen bei Oma und Opa nicht nur zu Weihnachten schätzen.

„Wollen wir am Wochenende zu Oma und Opa fahren?“ auf diese Frage hören sicherlich viele Eltern ein freudiges „JAAAAA!“ ihrer Kinder. Großeltern sind schließlich die Besten. Hier darf man ab und an mal, was Zuhause nicht erlaubt ist, und geschimpft wird vielleicht auch eher selten. Aber nicht nur deshalb wissen zahlreiche Kinder die Zeit bei den Großeltern so zu schätzen.

 

Unser schnelles Leben

Unsere Leben werden immer schneller, und unsere Tage oftmals voller. Wer Kinder hat und auch noch berufstätig ist, weiß, wie groß die Herausforderung sein kann, immer alles unter einen Hut zu bekommen. Auch unsere Kinder merken das natürlich. In der Regel nehmen sie dies nicht bewusst wahr, da sie diesen Rhythmus gewohnt sind, und ihr liebevolles Zuhause ihnen die beste Umgebung bietet, um behütet und eigenständig aufzuwachsen. Doch wie Eltern wissen, sind besonders Ruhephasen für Kinder von enormer Bedeutung, um sich optimal entwickeln zu können.

 

Ruhezeiten sind wichtig

Da sind sich Experten einig: Ruhezeiten sind für Kinder sehr wichtig. Besonders in den ersten Schuljahren kommt entspannten Phasen eine große Bedeutung zu. Denn in dieser Zeit können die Kleinen das Gelernte sacken lassen und reflektieren, sodass sich ihr Wissen festigen, und Konzentration gefördert werden kann.

Eltern kennen ihre Kinder am Besten und wissen in der Regel intuitiv, wann ihre Sprösslinge mehr Entspannung benötigen. Anzeichen dafür können verstärkte Müdigkeit, Unkonzentriertheit oder ein leicht aggressives Verhalten sein. Dann ist es wichtig, Zerstreuung durch beispielsweise Fernsehen oder Videospiele zu vermeiden, und Ruhephasen zu unterstützen. Kuscheln auf dem Sofa und entspanntes Spielen können sinnvoll sein.

 

Großeltern strahlen innere Gelassenheit aus 

Doch auch wenn wir uns bemühen, diese Orte der Ruhe und Entspannung für unsere Kinder zu schaffen, gelingt uns dies besonders in Zeiten der eigenen inneren Unruhe nicht unbedingt optimal. Dafür kennen uns unsere Kinder zu gut: Sie spüren Launen und Stress, wenn auch nur unterbewusst. Großeltern hingegen strahlen oftmals in hohem Maß innere Gelassenheit aus. Das mag daran liegen, dass sie unsere Lebensphasen bereits durchlebt haben, oder dass sie nicht (mehr) junge Familie und Job unter einen Hut bekommen müssen. Hier ist in vielen Fällen der Rhythmus ganz anders als Zuhause, und genau das scheinen unsere Kinder ab und an zu benötigen. Deshalb sollten wir froh sein, wenn die Großeltern um die Ecke wohnen und den Kindern diese gemeinsame Zeit ermöglichen können. Danach geht’s dann wieder in den gewohnten und geliebten Lebensrhythmus - denn Zuhause ist es doch am Schönsten.

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