Zwischen Eigenständigkeit und Hilfsbedürftigkeit: Eine Seniorin erzählt.

 

„Ich war erst 67 und immer fit unterwegs. Ich holte meinen Enkel mit dem Rad von der Schule ab, ging zur Theatergruppe und hatte eigentlich ständig Besuch. Und dann kam mir ein kleiner blöder Unfall in die Quere.

Nichts besonderes, es war wohl etwas glatt draussen, ich rutschte mit dem Fahrrad aus und fiel. Was folgte waren zwei nervige Operationen an Knie und Hüfte, und eine ziemliche Einschränkung meiner Mobilität. 

 

Zu Beginn versuchte ich, alles dennoch allein hinzubekommen, aber die Schmerzen besonders in der Hüfte wurden immer größer, und irgendwann ging auch der Weg allein zum Supermarkt nicht mehr - vom Tragen der Taschen will ich erst garnicht anfangen. Schon komisch, wie so ein kleiner Ausrutscher alles verändert. „Sie sind halt nicht mehr die Jüngste“, höre ich meinen Arzt sagen. Recht hat er, aber die Älteste bin ich auch nicht. Und ansonsten bin ich doch auch noch fit…

Ich brauche mittlerweile Krücken, um mich zuhause vernünftig zu bewegen, und an den Rollator für draussen habe ich mich gewöhnt. Mein Enkel hat mir irgendeinen Superhelden-Sticker draufgeklebt - damit fühl ich mich gleich viel schneller. Nur die alltäglichen Dinge schaffe ich nicht mehr allein - das musste ich einsehen. Aber deswegen in ein Heim oder betreutes Wohnen? 

„Ich will noch nicht ausziehen.“ dachte ich immer wieder, während ich doch mehr und mehr in meiner kleinen Wohnung blieb, weil die Wege mit dem Rollator allein immer anstrengender wurden. Mein Sohn legte einen regelrechten Spagat hin, um mich mit Einkäufen zu versorgen und die wichtigsten Termine mit mir wahrzunehmen. So ging es auch nicht weiter. Also suchten wir nach Möglichkeiten, die mir halfen, mein eigenständiges Leben zu bewahren und entschieden uns für eine Haushaltshilfe durch den Notmütterdienst.

 

Sie kommt nun bereits seit drei Monaten ein paar Mal in der Woche zu mir, hilft mir mit meinem Haushalt und den Einkäufen und begleitet mich zu Terminen oder einfach beim alltäglichen Leben, das ich nun wieder haben kann. Denn zu zweit ist es garnicht mehr so aufwendig, mit dem Rollator spazieren zu gehen oder mal über den Markt zu schlendern. Es ist schön, auf diese Weise auch meinem Sohn nicht weiter zur Last zu fallen, und ich fühle mich wieder so eigenständig wie seit dem Unfall nicht mehr.“

 

Viele Menschen können im Alter nicht mehr so, wie sie gern wollen. Wer dennoch seine Eigenständigkeit behalten, und in den vertrauten vier Wänden leben möchte, kann sich durch eine Haushaltshilfe dort entlasten lassen, wo es nötig ist, und so selbst wieder zu mehr Vitalität und Agilität finden. Wir beraten euch hierzu gern. Mehr Infos zu unserem Seniorenservice findet ihr hier.

 

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